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Die „neue Normalität’’ an Hochschulen nach dem Corona-Lockdown: Ein Ausblick in die Zukunft

Das neue Coronavirus, auch bekannt als COVID-19, hat eine neue Weltordnung geschaffen, die einen Perspektivenwandel erfordert und in verschiedener Hinsicht ein Umdenken notwendig macht. Es hat buchstäblich das Leben auf der ganzen Welt unterbrochen und Menschen dazu gezwungen, ihren Lebensstil bedeutend zu ändern. Unter allem anderen hat das Virus auch die Hochschulbildung erschüttert, indem es die gängigen Konfigurationen, Normen und Rituale von Hochschulen weltweit zerschlägt. Abgesehen davon, dass die gesamte Bildungsstruktur praktisch im Handumdrehen auf den Kopf gestellt und die physischen Klassenräume in digitale verwandelt wurden, ist davon auszugehen, dass die Epidemie zudem eine Reihe von langfristigen Trends im Hochschulbereich mit sich bringt. Doch wie könnte die neue Realität an Hochschulen aussehen, wenn der Coronavirus-Lockdown endlich vorbei ist? In diesem Artikel werden die potenziellen Veränderungen, die der Bildungssektor und die Hochschulen nach der Beendigung des Lockdowns durchlaufen wird, vorgestellt. Es soll eine bessere Vorstellung davon vermittelt werden, wie der Betrieb an Hochschulen in der nahen Zukunft erfolgt, wie Programme aufgebaut sein werden und wie das Alltagsleben an Hochschulen aussehen könnte.

The “new normal’’ at universities after the corona lockdown: An outlook for the  future

Was kannst Du nach dem Coronavirus-Lockdown erwarten? Die Zukunft an den Hochschulen

Die Ausbreitung des Virus beeinträchtigt schon jetzt massiv die Wirtschaft. Nur einige wenige Sektoren wachsen, insofern Technologie vermehrt genutzt wird und die Menschen zu größeren Supermärkten wechseln, doch die meisten Unternehmen jeder Form und Größe sind schwer getroffen. Leider bildet der Bildungssektor keine Ausnahme. Hochschulen weltweit sind geschlossen. Kürzlich durchgeführten Untersuchungen und Studien zufolge wird Bildung zudem einer derjenigen Wirtschaftssektoren sein, die durch einen verlängerten Lockdown schwer getroffen sein wird. Tatsächlich werden die voraussichtlichen Auswirkungen auf die Hochschulbildung sogar als noch größer eingeschätzt als im Falle des Gastroonomiesektors, der fast vollständig im Zuge der Bemühungen, die Verbreitung des Virus einzudämmen, geschlossen wurde. In den betroffensten Gebieten weltweit begegnen Hochschulen große Schwierigkeiten bei der Rettung nicht nur des aktuellne Semesters, sondern auch der folgenden. Und während die Welt sich weiterhin mit der Coronavirus-Pandemie auseinandersetzt, bleibt die Frage für angehende wie aktuelle Studierende, wann das Leben wieder zur Normalität zurückkehrt bzw. wie die neue Normalität in Bezug auf das Hochschulleben nach der Coronavirus- Pandemie aussehen wird.

In jedem anderen Jahr würden die Studierenden bereits einen genau durchchoreographierten Zeitplan für den Spätsommer und frühen Herbst an der Uni haben: das Datum des Einzugs in das Studentenwohnheim, das Datum des Orientierungstags und natürlich das Datum des ersten Unterrichtstags. Auf dem COVID-19-Pandemie-Kalender stehen für das nächste Studienjahr allerdings noch keine Daten, lediglich unterschiedliche Szenarien und Prognosen auf der Grundlage der jeweiligen Situation in dem entsprechenden Teil der Welt.

Grundsätzlich reichen die Möglichkeiten von einem Rückkehr zur Normalität, wovon wenige Hochschulen momentan ausgehen, bis hin zu einem Herbstsemester mit geschlossenen Studentenwohnheimen und Studierenden, die Online-Unterricht nicht nur bis Ende 2020, sondern möglicherweise auch darüber hinaus erhalten.

 

Hochschulzulassungen und potenzielle Änderungen

Die COVID-19-Pandemie hat Auswirkungen auf jeden Bildungsaspekt von der Lehre über Verwaltung bis zur Zulassung von Bewerbern. In dieser Zeit der globalen Unsicherheit fragen sich die jungen Menschen, wie ihre Zukunft als Studierende im kommenden Herbst aussehen wird. Abiturienten machen sich Sorgen und wissen nicht, was sie aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen gegen das Coronavirus erwartet. Die Tatsache, dass Schulen geschlossen sind und das Personal entweder von zu Hause aus oder überhaupt nicht arbeitet, wird voraussichtlich Verzögerungen bei der Vergabe der Zeugnissen nach sich ziehen. Dies kann wiederum bedeuten, dass jemand, der sich an einer Hochschule bewirbt, genau genomen nicht alle Voraussetzungen erfüllt. Heißt das auch, dass deutlich mehr Schüler ein Brückenjahr nehmen werden, statt an dem Herbstsemester 2020 an die Uni zu gehen?

Einige Hochschulen werden definitiv versuchen, sich an dieses Szenario so gut wie möglich anzupassen und ihre Zulassungsverfahren sowie höchstwahrscheinlich ihre Bewerbungsfristen zu ändern, da COVID-19 voraussichtlich eine große Anzahl an Studienbeginnern tangieren wird. Falls keine Schritte unternommen werden, dann bleiben die Hochschuleinrichtungen für das kommende Studienjahr buchstäblich halbleer. Ebenfalls lässt sich absehen, dass diese Änderungen langfristig gelten werden, einfach weil niemand weiß, wann die Coronavirus-Krise vorbei sein wird, und selbst wenn dies bald der Fall sein sollte, dann wird alles anders sein.

 

Eine Veränderung der Lerngewohnheiten: Online studieren

Jetzt, da die Coronavirus-Epidemie immer noch im Gange ist und der Hochschulbetireb vollständig online erfolgt, fragen sich viele vermutlich: „Funktioniert die Fernstudienmethode tatsächlich, und befinden wir uns in einem ‚transformativen Moment‘? Die Wahrheit ist, dass eine eindeutige und definitive Antwort auf diese Frage immer noch offen ist. Aber auch wenn alles, was wir prognostizieren können, vorläufig ist und ausschließlich auf aktuellen Beobachtungsdaten beruht, lohnt es sich dennoch, einige Kernpunkte in Bezug auf das, was wir von der neuen Operationsweise von Hochschulen erwarten können, zu berücksichtigen. Es lohnt sich, nach dem Umfang zu fragen, in dem sich die Online-Erfahrung an Hochschulen möglicherweise vollzieht.

Zahlreichen Statistiken zufolge gab es nur sehr wenige Hochschulen, die absolut gar nichts in Sachen Online-Bildung vor der Coronavirus-Pandemie unternommen hatten. Allerdings gabe es große Unterschiede hinsichtlich des Grades, zu dem die Online-Ausbildung einen zentralen Bestandteil in der strategischen Planung einer Hochschule ausmachte. Während sich die Hochschulen bislang auf Online-Ausbildung als zweitrangiges Mittel der Inhaltsvermittlung und Inhaltspraxis gestützt haben, ist es jetzt und für die absehbare Zukunft zum primären Medium geworden. Dieser neue Ansatz wird sicherlich ändern, wie Hochschulen die Online-Ausbildung planen, bewältigen und fördern. Vorbei sind die Tage, an denen einzelne Fachbereiche innerhalb einer Hochschule ihre eigenen Wege in Sachen Online-Ausbildung gehen konnten. Die Notwendigkeit vermehrter Online-Lernoptionen kann nicht länger geleugnet werden.

Des Weiteren ist wahrscheinlich zu erwarten, dass in Zukunft jeder Präsident, Hochschulleiter und Dekan die Online-Ausbildung nicht nur als potenzielle Quelle neuer Einnahmen ansehen wird. Vielmehr wird die Online-Ausbildung in jeder Einrichtung als fester Bestandteil des Plans für institutionelle Widerstandsfähigkeit und akademische Kontinuität anerkannt werden.

Die ehemals dezentralisierte und verteilte Entwicklung von Onlinekursen sowie die Funktionen der Studentenbetreuung werden voraussichtlich zentralisiert werden sowie institutioneller Planung und campusübergreifender Steuerung unterliegen. Das Management des Online-Lernens wird in bestehende Führungsstrukturen und -prozesse integriert werden.

Infolgedessen ist anzunehmen, dass, sobald man sich an die Online-Ausbildung gewöhnt hat, die Hochschulen als Institutionen deutlich zugänglicher sein werden, da sie darüber nachdenken werden, wie sie alle ihre Programme und Aktivitäten online stellen können, darunter die Studentenberatung, Karrierentwicklung und vieles mehr.

Doch gibt es in Verbindung mit der neuen Weise, wie Hochschulen voraussichtlich von nun an betrieben werden, nicht auch irgendwelche Probleme? Ist alles in Ordnung oder bestehen nicht auch Nachteile, auf die wir uns vorbereiten müssen?

 

Wie steht’s mit den potenziellen Nachteilen der Online-Ausbildung?

Zwar mag das Fernstudium buchstäblich der Retter des Hochschulbildungssektors sein, ohne Frage, aber es müssen auch einige andere, negative Aspekte berücksichtigt werden, wie zum Beispiel Ungleichheit in der Erteilung des Fernunterrichts. Dieser Aspekt hängt streng vom Land und der akademischen Gemeinschaft selbst ab. Es gibt deutliche Unterschiede darin, wie der Fernunterricht erfolgt. In vielen einkommensschwächeren Ländern ist Breitband inadäquat, uneinheitlich oder sogar weitestgehend nicht vorhanden. Dies stellt auch in einigen ländlichen Gegenden entwickelter Länder ein Problem dar. Viele Studierende, insbseondere aus einkommenschwächeren Ländern und weniger wohlhabenden Familien, haben keinen Zugang zu guten Computern oder unbegrenzten Zugang zu schnellem Internet. Weniger gut ausgestattete Hochschulen haben grundsätzlich nicht die technischen, kurrikularen oder andere Infrastrukturen, die für einen qualitativen Fernunterricht erforderlich sind. Dies gilt insbesondere für den zunehmenden privaten Hochschulbildungssektor, der derzeit wohl die Hälfte der Einschreibungen weltweit ausmacht.

 

Das neue Leben im Studentenwohnheim: Auf was Du vorbereitet sein musst

Die Coronavirus-Pandemie hat das Leben für Gemeinschaften auf der ganzen Welt gestört und wird dies auch in absehbarer Zukunft tun, insofern Experten davon ausgehen, dass die Abstandsmaßnahmen für mehrere weitere Monate, wenn nicht Jahre, einen notwenigen Teil im Kampf gegen die Pandemie ausmachen werden. Abgesehen davon, dass das Online-Studium wohl die neue Normalität für Studierende an Hochschulen werden wird, ist das andere Thema, das sowohl inländische als auch ausländische Studierende beschäftigt, der Zugang zu den Studentenwohnheimen für das kommende Studiensemester im Herbst.

Was viele Hochschulen weltweit ankündigen, ist, dass das wahrscheinlichste Szenario derart sein wird, dass die Studierenden immer noch im Wohnheim leben können, sich aber die allgemeinen Bedingungen, die internen Regeln und die gesamte Erfahrung der Studierenden für eine gewisse Zeit anders sein werden. So wird zum Beispiel der Zutritt von Studierenden, die nicht in den Wohnheimen wohnen, streng verboten sein, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern, während die Bewohner über eine gesonderte Nachricht über die Sonderreglungen in den Wohnheimen informiert werden.

Die Hochschulen planen Dienstpläne einzuführen, um die Anzahl an Studiernden in Gemeinschaftsbereichen wie Küchen und Gemeinschaftsfreizeiträumen zu begrenzen. Selbstverständlich wird das Saubermachen nicht nur in Hochschulgebäuden, sondern auch in den Wohnheimen zunehmen. Insofern wird die Ära der berühmt berüchtigten Studentenpartys in den Wohnheimen vorbei sein, zumindest vorerst.

Das Übernachten in den Zimmern anderer Bewohner wird nicht gestattet werden. Infolgedessen wird das Leben im Studentenwohnheim, wie wir es kennen, anders sein. Die Maßnahmen werden so gut wie sicher das Sozialleben und die Gesamstudienerfahrung beeinträchtigen.

 

Abstandhalten an der Uni: Wäre das möglich?

Zahlreiche Dinge planen die Hochschulen weltweit umzusetzen, um sicherzustellen, dass die Ausbildung immer noch hohe Priorität hat, und um die notwendigen Bedingungen an den Hochschulgebäuden zu schaffen. In der aktuellen Krise stellen Plätze, an denen große Gruppen von Menschen zusammenkommen, wie Hörsäle und Prüfungsräume, die größte Bedrohung dar. Und hier ist es auch, wo das Abstandhalten von anderthalb bis zwei Metern stattfinden wird. Tatsächlich haben Wissenschaftler in verschiedenen Untersuchungen sogar gewarnt, dass die Distanzmaßnahmen möglicherweise bis 2022 oder darüber hinaus an sämtlichen öffentlichen Plätzen mit Unterbrechungen bestehen bleiben werden.

Die Hochschulen werden darüber nachdenken müssen, wie sie das Abhalten von Vorlesungen sowie die Anzahl an Personen, die an einer Vorlesung oder einem Seminar teilnehmen können, umstrukturieren können. Die meisten Prüfungen werden ebenfalls online durchgeführt werden, insbesondere die mündlichen, und falls die Präsenz Pflicht ist, dann wird die Anzahl der in einem Hörsaal zugelassenen Personen streng begrenzt sein, wobei zwischen jedem Studierenden mindestens anderthalb Meter Abstand gehalten werden müssen.

Daneben wird das Plaudern mit Freunden während der Pausen zwischen den Lehrveranstaltungen auf dem Hof nicht mehr als so normal angesehen werden wie noch vor einigen Monaten.

Auch das Mittagessen in der Kantine wird für Studierende ein völlig neue Erfahrung sein, da die Distanz zwischen den Personen natürlich auch hier gilt. Lockere Gespräche mit Kollegen werden daher höchstwahrscheinlich für eine lange Zeit als unangemessen erachtet werden.

 

Einwanderungsbeschränkungen: Die Nachwirkung von COVID-19 für Auslandsstudierende

Nahezu jeder Aspekt eines normalen Lebens, wie wir es kennen, wurde durch das Ausbreiten des Coronavirus und der damit verbundenen Krankheit, COVID-19, beeinträchtigt. Viele Länder schränken bereits jetzt die Einreise an ihren Grenzen ein. Nur Inländer und Personen mit ständigem Aufenthalt werden reingelassen, sofern nicht triftige Gründe dagegen vorliegen. Die Hochschulen befürchten vermutlich, dass die Folgen der Coronavirus-Epidemie sich auf die Einreise von Auslandsstudierenden im Herbst 2020 auswirken werden. Natürlich stellen auch die Studierenden aus aller Welt in Frage, ob es möglich sein wird, das nächste Studienjahr an ihrem gewünschten Studienort wie geplant beginnen zu können. Werden sie überhaupt ins Land einreisen können, nachdem sie am Flufhafen angekommen sind und wenn ja, wird es zusätzliche Anforderungen und Komplikationen für sie geben?

In den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl an internationalen Studierenden weltweit mit fünf Millionen im Jahre 2016 mehr als verdoppelt. Bevor das Coronavirus zuschlug, war dieser Trend im Begriff, sich ungehindert fortzusetzen, so sehr, dass manche von mehr als acht Millionen internationalen Studierende bis 2025 ausgingen. Doch jetzt sieht die Sache anders aus.

Auch wenn niemand die Zukunft voraussagen kann, so ist jedoch sicher, dass viele Auslandsstudierende wahrscheinlich nicht an einen phyischen Campus zurückkehren werden. Länder wie die Vereinigten Staaten, Italien, China, Frankreich, Australien und viele mehr werden nicht in der Lage sein, Studierende aus Übersee in annähernd gleicher Anzahl zu Beginn des neuen Studienjahrs in diesem September oder auch danach anziehen zu können. Regierungen und Hochschulleitende an vielen Orten der Welt bereiten sich auf einen drastischen Rückgang an Auslandsstudierenden von potenziell 50 bis 75 Prozent oder schlimmer vor, was ein deutlicher Rückschlag für eines der großen Boom-Geschäfte der globalisierten Wirtschaft darstellt. Beeinträchtigungen bei Reisen bzw. Einreisen werden die relative Attraktivität von Möglichkeiten des Inlandstudiums erhöhen. Tatsächlich ist davon auszugehen, dass zahlreiche Studieninteressierte sich aus Sicherheitsgründen dazu entschließen werden, im Heimatland zu bleiben, was finanzielle Schwierigkeiten für all jene Hochschulen mit sich bringt, die sich überwieged auf internationale Studierende stützen.

 

Wie steht’s mit den Möglichkeiten für ein Auslandsstudium in der Welt nach dem Coronavirus?

Die gegenwärtige Pandemiesituation hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass wir in einer Welt ohne Grenzen leben, in der unser Wohlbefinden von globaler Kooperation abhängt. Zugleich befinden wir uns in Quarantäne und distanzieren uns voneinander, so dass unsere persönlichen Grenzen nun vor unserer Haustür beginnen. Unter allem anderem verursacht die COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen eine Menge Verwirrung nicht nur bei Auslandsstudierenden, sondern auch bei denen, die von einem Auslandsstudium profitieren möchten. Die aktuelle Gesundheitskrise, die wir erleben, unterscheidet sich von jeder anderen in der Geschichte und wird gewiss bleibende Veränderungen mit sich bringen für die Art und Weise, wie Institutionen über eine Ausbildung im Ausland nachdenken werden.

Was bringt uns die Zukunft? Wie wird Bildung im Ausland nach der COVID-19-Pandemie aussehen? Zunächst einmal gilt für diejenigen Studierenden, die künftig vorhaben, ein Semester oder ein Jahr im Ausland zu verbringen, dass ihr Programm höchstwahrscheinlich einen internationalen Versicherungsplan erfordern wird. Die gute Nachricht ist, dass immer mehr Versicherungsunternehmen wie Allianz oder Cultural Insurance Services International angekündigt haben, dass sie jetzt eine Coronavirus-Behandlung in ihr Krankenversicherungspaket für Studierende integrieren. Falls Studierende Symptome des Virus wie Fieber, Husten etc. zeigen, so die Anbieter, dann können sie die Notrufnummer wählen und um ärztliche Behandlung bitten, da die Behandlung der Coronavirus-Infektion versichert ist. Zahlreiche hochschulgeförderte Programme werden Auslandsstudierenden eine mobile Reiseapp zur Verfügung stellen, die ihnen ermöglicht, mit ihrem Programm, Heimatcampus und ihren Familienmitgliedern künftig in Verbindung zu bleiben.

 

Das virtuelle Auslandsstudium und wie Du das Beste aus der Situation machst

In kritischen Zeiten wie diesen hat jeder das Bedürfnis danach, kreativer im Hinblick auf verschiedene Aktivitäten zu sein. Studierende werden vielleicht so bald keine Pool-Partys oder Überlandfahrten mit Freunden während der Semesters unternehmen können, aber dafür gibt es Möglichkeiten, wie sie trotzdem neue Fähigkeiten erlernen bzw. ihren Lebenslauf aufpeppen können.

Angesichts der Einführung von internationalen Reiseverboten und dem Schließen von Campussen infolge des Coronavirus suchen verschiedene Verbände in Kooperation mit den Hochschulen derzeit nach alternativen Wegen, um Studierende auch weiterhin mit akademischen Möglichkeiten zu versorgen, darunter auch die ikonische, immersive Studienerfahrung im Ausland. Die Überlegung ist, dass, falls die Studierenden nicht für ein Auslandssemester verreisen dürfen, stattdessen das Auslandssemester zu ihnen kommt, ohne dass sie das Haus verlassen müssen. Die Studierenden werden das Semester online unter Nutzung von Online-Büchern, Online-Materialien und allem anderen, das man für ein erfolgreiches Studium benötigt, absolvieren und dabei betreut werden, wie bei einem richtigen Auslandssemester.

Obwohl man dies nicht mit der Erfahrung vergleichen kann, neue Personen aus aller Welt persönlich kennenzulernen und in dem betreffenden Ort in Wirklichkeit zu reisen etc., so hat es aber doch seine Vorzüge. Ein Auslandsstudium ist für Studierende eine tiefgreifendes und lebensverändernde Erfahrung, aber sie setzt auch voraus, dass die Studierenden oder deren Eltern einige Ersparnisse besitzen, da man Reisekosten und für mehrere Monate die Lebenshaltungskosten wie Miete decken muss. Außerdem sind die Plätze in Auslandsstudienprogrammen begrenzt, wobei die Anzahl von Hochschule zu Hochschule variiert. Infolgedessen hat nicht jeder Studierende dazu die Möglichkeit. Was also die Zugänglichkeit berifft, werden die digitalen Möglichkeiten eines Auslandsstudiums in Zukunft diese Barrieren entfernen und den Traum vieler Studierender leichter Wirklichkeit werden lassen.

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